2026 004 Hochofen

Wer sich für alte Industriebrachen interessiert, dem sei der Landschaftspark Duisburg-Nord empfohlen. Hier kann man nicht nur der Geschichte der Stahlproduktion im Ruhrgebiet nachspüren, sondern auch stundenlang fotografieren.

Das Bild ist für mich auch eine Erinnerung daran, dass es manchmal Geduld braucht, bis sich eine Aufnahmesituation so entwickelt, wie man sie sich als Fotograf erhofft. Konkret hieß das in diesem Fall, dass ich den Hochofen unbedingt von unten aufnehmen wollte. Und so legte ich mich auf den Boden, während meine Frau sich angeregt mit einem Security-Mitarbeiter unterhielt – in der rechten Ecke meines angestrebten Bildausschnittes. Fest davon überzeugt, dass diese Unterhaltung nicht ewig dauern würde, beschloss ich, eine Weile auf dem Boden im Dreck liegen zu bleiben, weil ich zu faul war, wieder aufzustehen. Und so lag ich da und wartete auf das Ende der Unterhaltung meiner Frau, während diverse Menschen an mir vorbeiflanierten und, zum Teil erheitert, zum Teil besorgt, auf mich herabschauten. So ging das ungefähr 10 Minuten. Nachdem die zum Teil besorgten und erheiterten Blicke teilweise in Misstrauen umschlugen, entschied meine Frau dieses Match für sich. Also fotografierte ich das Bild MIT meiner Frau UND dem netten Herren der Sicherheitsfirma. So entstand eines der wenigen Bilder, aus denen ich im Nachgang Menschen herausretuschierte.

Abgesehen von dieser fast schon skurrilen Aufnahmesituation war dieser Ort für mich äußerst faszinierend. Die morbide Stimmung dieses überflüssig gewordenen Molochs aus Stahl ließ vor meinem geistigen Auge die Geschichte wieder auferstehen. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es wohl war, als an diesem Ort noch Stahl gekocht wurde. Als Züge voller Kohle anrollten, als flüssiges Roheisen in große Torpedopfannenwagen gegossen und mit der Eisenbahn zu den Gießereien im Umland transportiert wurde. Eine florierende Branche, auf die viele Menschen stolz waren. 57 Millionen Tonnen Roheisen wurden in 82 Jahren produziert. Vermutlich dachten wenige darüber nach, dass dieses Geländer eines Tages dem Verfall preisgegeben sein und ab 1994 als Museum dienen würde.

Alles, was wir Menschen erschaffen, hat ein Verfallsdatum. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Wer seine Fähigkeit zur Anpassung verliert, wird zur Geschichte. So wie dieses Stahlwerk. Aber auch wenn das, was wir erschaffen, zur Vergänglichkeit verdammt ist, bedeutet das nicht, dass damit auch die Welt untergeht, wenn das Alte endet. Die Frage ist, was wir aus dem Alten lernen, um das Neue zu gestalten. Der Homo sapiens entwickelte sich vor circa 300.000 Jahren und hat es geschafft, trotz des Niedergangs diverser Hochkulturen bis heute zu überleben. Was müssen wir heute lernen, um eine Gesellschaft zu erschaffen, die uns auch in Zukunft noch ein gutes Leben ermöglicht?

Ich bin der Meinung, dass wir auf das Ende einer Epoche zusteuern, aber nicht auf das Ende der Welt, wenn wir uns veränderungsbereit zeigen. Ein Weiter-so wird für unsere Nachfolgegenerationen nicht mehr funktionieren. Beginnen wir also, das zu tun, was wir vor 300.000 Jahren gelernt haben – uns an diese Welt so anzupassen, dass wir beide – die Menschheit und die Welt – eine Chance haben, zu überleben.

Bild & Text

Stolze Träume sind gestorben.
Seelenscherben liegen ringsumher.
Demut, Dankbarkeit und Zuversicht soll daraus werden.
Denn Tod heißt immer auch neues Leben.
Und wo die Vergangenheit uns unsere Perspektive nahm,
soll uns die Zukunft eine neue geben.

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Bildnummer: Lyrimage_150613_unbenannt_00034
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2026 003 Segelschiff vor Insel

Dieses Segelboot vor Sardinien zog gemächlich seine Bahn. Schnurstracks der Küstenlinie folgend auf dem Weg zum nächsten Hafen. Bedenkt man, dass die ersten Zeugnisse von Segelbooten bereits im Neolithischen Zeitalter, ca. 5.500 Jahre vor Christus, zu finden sein sollen, dann gehören Segelschiffe wohl zu den ältesten Fortbewegungsmitteln der Menschheit. Schon vor tausenden von Jahren steckten sich Menschen Ziele und wussten, den Wind zu nutzen, um sie zu erreichen. Dieses Streben nach neuen Ufern hat uns nie verlassen.

Heute lehrt man uns, Visionen zu entwickeln, uns Ziele zu stecken, Strategien und Pläne zu erarbeiten, um uns dann an die Verwirklichung unserer Träume zu machen. Wir sollen intrinsisch motiviert, zielorientiert, fachlich versiert und engagiert sein. Dann können wir nahezu alles erreichen – verspricht man uns. Viele leben uns das vor. Sie leben in mehrfacher Hinsicht auf der Überholspur und der Erfolg gibt ihnen recht.

Wenn das einem Menschen gelingt, ist er zu Recht stolz darauf – denken wir. Denn jeder möchte Stolz auf etwas sein.

Ich stelle mir die Frage, ob Stolz wirklich erstrebenswert ist. Stolz rückt sich selbst in den Mittelpunkt. In einer zunehmend egozentrischen Gesellschaft muss das nicht unbedingt eine erfolgsversprechende Emotion sein. Ich frage mich, ob Dankbarkeit nicht eine bessere Alternative wäre. Denn während Stolz leicht die anderen um einen vergessen lässt, bezieht Dankbarkeit sie in eine vollbrachte Leistung mit ein. Und wer von uns kann schon sagen, dass er alles in seinem Leben alleine geschafft hätte? Spätestens dann, wenn wir den ganz großen Bogen aufspannen, kann man behaupten: Kein Genie unserer Zeit hätte das erreichen können, was er erreicht hat, hätten nicht einige unserer Vorfahren irgendwann Sprache und Schrift oder Segelschiffe entwickelt. Alles baut aufeinander auf und hängt voneinander ab.

Deshalb gibt es – meiner Meinung nach – nicht einen einzigen Grund, Stolz zu sein. Aber tausend Gründe dankbar zu sein. Am Ende entscheidet Gott über unseren Erfolg. Am Ende ist er das Fundament unseres Gelingens und sendet uns zur richtigen Zeit den richtigen Rückenwind, um unsere Ziele zu erreichen. Das hat sich in all den Jahren, seit der Erfindung von Segelschiffen, nicht geändert.

Bild & Text

Der Kurs gewählt. Die Segel gesetzt. Das Land in Sicht.
Alles ist bereit.

Nun heißt es, auf den zu warten, der den Wind schenken kann.
Denn es wäre vermessen, zu glauben,
dass wir darüber entscheiden,
ob und wann wir unsere Ziele erreichen.

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Bildnummer: Lyrimage_130527_Sardinien_00111
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2024 030 Leuchtturm mit Wanderin

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Capo Testa auf Sardinien. Ein felsiges Kap mit oft starkem Wind, hohen Wellen und mehreren Leuchttürmen – oder dem was von manchen übrig geblieben ist.

Als ich zwischen den Felsen ein wenig auf und ab kraxelte, begegnete mir dieser alte Leuchtturm, an dem eine Wanderin Rast gemacht hatte. Müde von Ihrem Weg suchte Sie im Schatten des Gemäuers ein Plätzchen für die Rast. Der Blick auf´s offene Meer bot eine weite Perspektive.

Vielleicht kennst Du die Situation, dass Du Dich in Deinem Leben „eingerichtet“ hast und alles seinen gewohnten gang geht. Manchmal ermüdet einen das. Die Abwechslung fehlt und die Möglichkeit einfach auszusteigen und etwas anderes zu machen fehlt erst recht. Das „Alte“ wird zur Last. Bis an den Punkt, an dem Du vielleicht sogar eine Pause brauchst. An dem es nicht weitergeht, weil Dich sonst Dein Alltag verbrennt. Du träumst vielleicht schon länger von einem anderen Leben oder Du merkst, wie der Wunsch nach Veränderung in Dir zu erwachen beginnt. In so einer Situation kommt einem leicht die Dankbarkeit abhanden weil man sich gefangen fühlt. Auf der anderen Seite bereitet Dich diese Alltagsmüdigkeit auch darauf vor, einen Neuanfang zu wagen. Vielleicht ist einfach die Zeit gekommen etwas neues zu tun oder zumindest damit zu beginnen davon zu träumen oder es vorzubereiten. Schon alleine das Träumen von einer neuen Welt vermag Dir neuen Mut zu geben. Fang an zu träumen! Lass nicht zu, dass Dich das „Alte“ in die Resignation führt. Du bist ein Mensch. Du hast das Potential, Dein Leben zu verändern. Du triffst die Entscheidungen. Vielleicht nicht in dem Umfang und mit der Macht, die Du gerne hättest. Aber lass Dich davon nicht entmutigen. Such Dir die Spielräume, die Du hast und fang dort an. Vielleicht nur ein paar Tage der Auszeit. Manchmal ist die Rast der Beginn eines neuen Wegabschnittes. Und nicht selten begegnet einem Gott gerade im „Nichtstun“ und schenkt uns ausgerechnet dort neue Perspektiven.

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Wenn uns das Alte ermüdet, befreit es uns dazu, von Neuem zu träumen.

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Bildnummer: Lyrimage_150529_unbenannt_00062
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2024 028 Getriebe

Geschichte zum Bild

In der Stadt Trondheim in Norwegen gibt es viele Betriebe, die Technologien bauen, welche in Zusammenarbeit mit den Forschungsgemeinschaften der technischen Universität entwickelt wurden. Ob dieses alte Getriebe, das mitten in der Stadt herumstand dazu gehörte, weiß ich nicht. Aber auch diese „Maschine“ ist ein Sinnbild für menschlichen Fortschritt.

Alle Bedenken gegenüber technischem Fortschritt, sollten nicht dazu führen, dass wir ihn kategorisch ablehnen. Wir haben durch ihn viel erreicht und man darf nie vergessen: Wir haben das Potential, diesen Planeten zu retten. Wir haben die Fähigkeiten diese Schöpfung zu bewahren und zu bebauen gerade durch unsere Weiterentwicklung. Wir sind weder zu Dumm noch zu unfähig.

In der Bibel findet man den Satz: Dann sagte Gott: »Jetzt wollen wir den Menschen machen, unser Ebenbild, das uns ähnlich ist. Er soll über die ganze Erde verfügen: über die Tiere im Meer, am Himmel und auf der Erde.« (1. Mose 1, 26). Was für ein Potential, dass wir als Menschheit mit auf den Weg bekommen haben. Ein Ebenbild Gottes, ihm ähnlich. Das bedeutet auch, dass wir all die Kreativität, die Gott schon am Anfang der Schöpfung bewiesen hat, ebenfalls in die Wiege gelegt bekommen haben. Und wir SOLLEN sie nutzen. Es ist unser Auftrag kreativ zu sein. Es ist eine unserer Bestimmungen zu forschen und uns weiter zu entwickeln, denn wir sollen Gottes Schöpfung „bearbeiten und sie bewahren (1. Mose 2,15).“ Dazu brauchen wir Kreativität und Fortschritt bei einer wachsenden Weltbevölkerung. Die Frage ist, was uns antreibt? Denn unser Antrieb bestimmt letztlich über die Art unserer Weiterentwicklung.

Was sind unsere Beweggründe?

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Hätten all die Erfinder in der Geschichte der Menschheit auf ihre Kritiker gehört,
würden wir heute noch auf Bäumen übernachten.

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Bildnummer: Lyrimage_180822_Norwegen_2018_00038
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2024 027 Baum auf Feld

Geschichte zum Bild

Ein Baum am Feldrand meines Wohnortes. Ziemlich unspektakulär, es sei denn, man hat das richtige Licht und ist zum rechten Zeitpunkt dort. Dann, wenn die Feldfrucht erst anfängt zu wachen. Freundlicherweise hat der Bauer, der dieses Feld bestellt hat, genau im richtigen Winkel mit seinem Trecker eine Spur hinterlassen, die genau auf diesen Baum zuläuft. Und freundlicherweise hat Gott genau im richtigen Augenblick die Sonne durch die Wolken geschickt. Daran sieht man einmal mehr, dass bei der Landschaftsfotografie- und auch in vielen anderen Genres – der Fotograf den kleinsten Anteil am Bild hat. Die Schöpfer sind andere. Wir sind nur die Dokumentatoren.

Aber zurück zum Bild. Der Baum als Symbol für das Paradies. Für unsere Versagen, Grenzen zu akzeptieren. Sinnbild für die eigentliche Erbsünde des Menschen: Unsere Gier immer mehr zu wollen. Die Sonnenstrahlen die auf die Erde fallen als Sinnbild für einen Himmel, den wir als Menschen durch unser Verhalten zurückgelassen haben. Die Traktor Spur als Metapher dafür, dass der Mensch sich mit seinem Glauben an seine Eigenen Fähigkeiten auf den Weg aus dem Paradies gemacht hat. Und der Acker als das, was uns geblieben ist – eine Welt in dem die meisten für Ihr Überleben hart zu arbeiten haben und auf der an vielen Stellen wahrlich keine paradiesischen Zustände mehr herrschen. Wir haben mit unserem Streben nach Mehr das Paradies verlassen, weil wir der Meinung sind, wir könnten es selber besser machen.

Das klingt sehr negativ in Anbetracht einer Spezies die es geschafft hat auf diesem Planeten 300.000 Jahre zu überleben und eine hochtechnologische Zivilisation aufzubauen. Darüber kann man und darf man staunen und auch dankbar sein für Vieles, was uns gelungen ist. Und trotzdem stehen wir heute an einem Punkt, an dem wir die verfügbaren Ressourcen unseres Heimatplaneten schneller aufbrauchen, als diese nachproduziert werden können. Während wir 1961 noch weniger verbraucht haben, als die Erde an Ressourcen bereitstellte, hatten wir im am 2. August 2023 alle Ressourcen eines Jahres geplündert. Wir leben auf Pump. Das sollten wir bei allem Schönen und Guten, was wir genießen dürfen, nicht vergessen. Und deshalb werden wir nicht darum herumkommen uns mit der Frage des bewussten Verzichts wieder einmal Auseinander zu setzen. Denn selbst wenn man die Biblische Erzählung des Paradieses nur für eine Geschichte halten mag, sind wir gerade dabei diese Geschichte (ein zweites Mal) Wirklichkeit werden zu lassen. Erstaunlicher Weise wieder aus den gleichen Gründen. Da ist sie wieder – unsere Erbsünde. Aber vielleicht schaffen wir es ja 300.000 Jahre später mit einem – hoffentlich – gereifteren Verstand dieses Mal den Apfel nicht zu pflücken, sondern ihn da hängen zu lassen, wo er allen Menschen am meisten nutzt. Manche Erkenntnisse sollten wir nicht pflücken. Das wäre wirkliche menschliche Größe.

Bild & Text

Reife bedeutet auch die Fähigkeit zu bewusstem Verzicht. 
Wären wir Menschen dazu in der Lage,
würden wir heute noch im Paradies leben. 

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Bildnummer: Lyrimage_200417_Weissach_00049
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2024 009 Randfigurenquartett

Die Geschichte zu den Bildern

Den Impuls zu diesem „Randfigurenquartett“ erhielt ich durch das Bild vom Bodensee bei Bad Schachen. Die Menschen, die dort am Strand entlang spazierten, wirkten in ihrer silhouettenhaften Erscheinung zwischen den großen Bäumen vor dem Hintergrund des Sees und der Alpen wie Zwerge auf einer viel zu großen Bühne. Der Titel „Randfiguren“ drängte sich geradezu auf.

Beim Durchstöbern meiner Bilder nach weiteren „Randfiguren“ begegneten mir die drei anderen Motive.

Das Schiff, das vor der Küste Korsikas früh morgens – aus dieser Distanz lautlos – seines Weges zog und vor der Kulisse des morgendlichen, mit Wolken bedeckten, Meeres wie eine unbedeutende, bald der Vergangenheit angehörige Randnotiz in der endlos erscheinenden Weite der See wirkte.

Die Hütte in einem Hochtal bei Samnaun in der Schweiz, die gerade zu beiläufig am Wegrand stand und, wenn man nicht von oben auf sie herunterschaute, sondern dort entlang wanderte, keinerlei Aufmerksamkeit auf sich zog.

Und das Kreuz in der Kirche, das an dieser maroden Mauer hing, als wäre es dort vergessen worden und als wollte sich jemand mit der Rose darunter dafür entschuldigen.

Alles irgendwie „Randfiguren“. Auf dem Berg in Korsika spielte dieses Schiff für mich genauso wenig eine Rolle wie die Menschen, die im wahrsten Sinne des Wortes mir den Blick verstellten oder die Hütte, für die sich keiner, der dort vorbeiging, interessierte, und das Kreuz, das in der kühlen, feuchten Kirche sich selbst überlassen schien.

Wie hängen all diese Motive zusammen? In keinem der Bilder nehmen diese „Randfiguren“ eine zentrale Rolle ein. Es sind eben „Randfiguren“. Man mag sie missachten, übersehen, geringschätzen oder am liebsten aus dem Bild verbannen wollen. Und doch verändern sie die Szenerie. Setzen zum Teil unbemerkt Schwerpunkte und Akzente, ohne die „etwas“ fehlen würde. Sie verändern auch als Randfiguren ihre Welt.

Auch unser Glauben wird getragen von einer Randfigur. Von den „Wichtigen“ dieser Welt geringgeschätzt und abgeschafft, und doch, im wörtlichen Sinne, nicht tot zu kriegen. Weltverändernd. In all ihrer vermeintlichen Bedeutungslosigkeit hat diese „Randfigur“ sich dazu entschlossen, uns nicht zu verlassen, als sie von uns verlassen wurde. Ein Gott wie dieser hätte es nicht nötig, sich mit uns „Randfiguren“ zu beschäftigen. Er braucht uns wirklich nicht. Aber er will nicht ohne uns.

Möge diese „Randfigur“ uns ein Vorbild und eine Ermutigung sein, wenn wir uns einmal wieder selbst als „Randfigur“ fühlen. Wir sind wertgeschätzt. Und wir können mehr, als wir glauben wenn der mit uns ist, an den wir glauben.

Bilder und Text

Randfiguren – Verlassen die Weltgeschichte heimlich und leise. Niemand vermisst sie.

Randfiguren – Spielen keine große Rolle auf der Bühne des Lebens. Niemand braucht sie.

Randfiguren – Stehen abseits bedeutender Bewegungen. Niemand beachtet sie.

Randfiguren – Verlassen, bedeutungslos, missachtet. Sie vermögen alles zu verändern.

Daten zu den Bildern

Bildnummern: Lyrimage_170614_unbenannt_00091-Verbessert-RR; Lyrimage_20230101_Bodensee_00027-Bearbeitet; Lyrimage_200909_Samnaun_00022; _DSC0529

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